Ein Fotoshooting mit dem eigenen Pferd ist etwas Besonderes – und viele Pferdebesitzer:innen fragen mich vorab, was sie vorbereiten sollen. Hier ist meine Checkliste aus zahlreichen Pferdeshootings in Oberösterreich. Mit diesen acht Tipps wird euer Shooting entspannt und die Bilder werden genau so, wie du sie dir vorstellst.
1. Gründlich putzen – am besten am Vortag
Ein sauberes Fell macht auf Fotos einen riesigen Unterschied, besonders bei Schimmeln und hellen Abzeichen. Wasche Beine und Abzeichen am Vortag, damit das Fell bis zum Shooting trocken ist und wieder glänzt. Am Shooting-Tag selbst reichen gründliches Putzen, ein Mähnen- und Schweifspray und ein sauberes Tuch für Augen und Nüstern.
2. Mähne und Schweif in Form bringen
Verlese Mähne und Schweif, damit keine Knoten oder Strohhalme hängen bleiben. Ob offen, eingeflochten oder gekürzt, entscheidest du je nach Rasse und Stil. Ein frisch gewaschener Schweif wirkt auf Bewegungsbildern besonders schön.
3. Ausrüstung: sauber, passend, schlicht
Putze Trense oder Halfter, Sattel und Zaumzeug. Für Portraits eignet sich ein schlichtes Lederhalfter oder eine Trense besser als ein buntes Nylonhalfter. Glitzer-Stirnbänder und farbige Schabracken sind Geschmackssache – sprich mich gerne vorher an, was zu deinem Pferd passt.
4. Dein Outfit: abgestimmt auf dein Pferd
Wähle ruhige, unifarbene Kleidung ohne große Logos. Erdtöne, Creme, Dunkelblau oder Grün passen zu fast jeder Fellfarbe. Für Bilder neben dem Pferd sehen Kleider oder Strick wunderschön aus; für Reitbilder bleibt es bei deinem gewohnten Reitoutfit.
5. Eine helfende Hand für die Ohren
Gespitzte Ohren machen den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Pferdefoto. Bring eine zweite Person mit, die dein Pferd kennt – mit Futtereimer, Raschelsack oder Plastiktüte sorgt sie für Aufmerksamkeit. Bei Freilaufbildern hilft sie außerdem beim Einfangen.
6. Der richtige Ort und die richtige Tageszeit
Die schönsten Bilder entstehen meist im weichen Licht am Morgen oder in den zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Als Location eignen sich Koppel, Feldweg, Waldrand oder der Reitplatz – Hauptsache ruhig und ohne Autos, Pferdehänger oder Misthaufen im Hintergrund. Bei Schlechtwetter verschieben wir kostenlos.
7. Plane genug Zeit und Pausen ein
Rechne mit ca. 1 bis 1,5 Stunden. Junge oder nervöse Pferde brauchen etwas Anlaufzeit, und kurze Pausen zum Grasen halten die Stimmung entspannt. Vermeide Termine direkt nach dem Füttern oder kurz vor der Fütterungszeit am Stall.
8. Überleg dir deine Wunschbilder
Sammle vorab Inspiration auf Instagram oder Pinterest: Portraits, Kuschelbilder, Freilauf, Reitbilder oder Kopfportraits vor schwarzem Hintergrund – wie das funktioniert, erkläre ich in Pferde vor schwarzem Hintergrund fotografieren. Schick mir deine Ideen vorab, dann planen wir das Shooting gemeinsam.
Bonus: Sicherheit geht vor
Trage festes Schuhwerk, und lass dein Pferd nur dort frei laufen, wo es sicher eingezäunt ist. Bei Reitbildern gehört der Helm dazu – er lässt sich auch schön ins Bild integrieren.
Bereit für euer Pferdeshooting?
Alle Infos findest du auf meiner Seite Pferdefotografie in Oberösterreich, die Pakete ab € 180 unter Preise. Ich fotografiere bei dir am Stall – in ganz Oberösterreich und darüber hinaus.