Du hast ein Hundeshooting gebucht oder spielst mit dem Gedanken? Dann fragst du dich vielleicht, wie du deinen Hund darauf vorbereitest. Die gute Nachricht: Dein Hund muss weder perfekt hören noch stillsitzen können. Mit ein paar einfachen Vorbereitungen wird das Shooting für euch beide entspannt – und die Bilder werden umso schöner. Hier sind meine Tipps aus vielen Hundeshootings in Linz und ganz Oberösterreich.
1. Wähle einen Ort, an dem sich dein Hund wohlfühlt
Ob ein Hund entspannt ist, sieht man auf jedem Bild. Ruhige Wiesen, Waldwege oder Felder am Stadtrand sind ideal – stark besuchte Hundewiesen oder Spazierwege dagegen weniger. Hast du einen Lieblingsplatz? Erzähl mir davon, oft entstehen dort die persönlichsten Bilder. Im Mühlviertel gibt es außerdem viele weite Landschaften, die ich gerne vorschlage.
2. Lass deinen Hund vorher auspowern – aber nicht zu sehr
Ein kurzer Spaziergang vor dem Shooting hilft, überschüssige Energie loszuwerden. Ein völlig erschöpfter Hund hat aber keine Lust mehr auf Action-Bilder. Die goldene Mitte: 20 bis 30 Minuten gemütliche Bewegung vorher.
3. Bring besondere Leckerlis mit
Nicht die normalen Trockenfutter-Brocken, sondern das, wofür dein Hund alles tut: Käse, Würstel, Extrawurst. Kleine Stücke reichen. Damit hole ich mir die Aufmerksamkeit für den perfekten Blick in die Kamera. Füttere am Shooting-Tag lieber etwas weniger, dann ist die Motivation größer.
4. Das Lieblingsspielzeug darf nicht fehlen
Ball, Quietschtier oder Zerrseil – Spielzeug sorgt für gespitzte Ohren und tolle Action-Bilder beim Rennen und Springen. Ein Quietschgeräusch zur richtigen Zeit wirkt oft Wunder.
5. Pflege: sauber, aber nicht frisch frisiert
Bürste deinen Hund vor dem Shooting gründlich durch und entferne Schmutz um Augen und Schnauze. Einen Termin beim Hundefriseur plane besser ein paar Tage vorher ein – direkt danach wirkt das Fell oft ungewohnt.
6. Schönes Halsband oder Geschirr – oder gar nichts
Abgenutzte Leinen und bunte Geschirre lenken vom Hund ab. Ein schlichtes, gut sitzendes Halsband in einer Farbe, die zum Fell passt, ist ideal. Wo es sicher ist, arbeiten wir mit Schleppleine, die ich in der Bearbeitung entferne.
7. Kleidung für dich: schlicht und in gedeckten Farben
Wenn du mit auf die Bilder willst, wähle ruhige Farben wie Beige, Grün, Braun oder Creme. Große Logos und Neonfarben lenken ab. Denk daran, dass du dich vielleicht hinknien oder auf die Wiese setzen wirst.
8. Erzähl mir von den Eigenheiten deines Hundes
Ist dein Hund unsicher bei fremden Menschen, reagiert er auf andere Hunde oder hat er gesundheitliche Einschränkungen? Erzähl mir das vorab. Dann plane ich das Shooting so, dass dein Hund sich sicher fühlt – mit mehr Abstand, ruhigerer Location oder mehr Pausen.
9. Bleib entspannt – der Rest ist meine Aufgabe
Hunde spüren, wenn wir nervös sind. Du musst nichts perfekt machen: Wenn dein Hund mal nicht hört, ist das völlig normal. Ich habe Geduld, und oft entstehen die schönsten Bilder genau in den ungeplanten Momenten.
Bereit für euer Hundeshooting?
Du suchst noch Ideen für das Motiv? Dann schau in meinen Artikel Fotoshooting mit Hund – Ideen. Alle Infos zum Ablauf findest du auf meiner Seite Hundefotografie in Linz & Oberösterreich, die Pakete ab € 180 unter Preise.